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Raftingtour Sheslay – Inklin – Taku River
Sechs Flussfahrten `IM REICH DER GRIZZLYS` - SHESLAY – INKLIN - TAKU RIVER

Nach dem Kauf meiner Blockhütte in Atlin machten meine Familie und ich einen Erkundungsflug in das Küstengebirge.

Danach stand für mich fest, hier kann ich Wildwasser fahren. Das Taku River System, das aus drei Flüssen besteht entspringt im Hochland der Coast Mountains und durchfließt bis zur Mündung in den Pazifik alle Vegetationsstufen bis zum Tiefland Regenwald.

Die Flussfahrt ist 200 Km lang. Es repräsentiert die größte, ursprünglichst verbliebene Wildnis an der kanadischen Pazifikküste.

Nach einer Stunde Flug mit dem Buschflieger landen wir auf den Sheslay Airstrip, einer Naturlandebahn auf der Hochfläche.
Danach muss man das Gepäck ca. 1 Km weit zum Zubringer Hackett River schleppen.
Die beste Reisezeit ist hier Mitte bis Ende Juli da die Nächte schon kühler werden und die Gletscher dem Sheslay dann nicht mehr so viel Schmelzwasser abgeben, sonst besteht Hochwassergefahr. Auf den kleinen Hackett River geht es ca. 1 Km im dichten Busch dahin, dann schwimmt man schon auf den Sheslay. Die ersten 30 Km geht es auf der Hochfläche ruhig mit Ruderhilfe dahin. Man sieht viele Wasservögel, Kanadagänse und Elche. Das erste Camp wird am Zufluß des Samotua River errrichtet.

Danach zieht der Sheslay mächtig an. In engen Kurven und vorbei an Inseln kommt man zum Zufluß des

Tatsatua Creek. Es ist ein optimales Lachsgewässer. Man kann hier auch den Goat Haunt Mountain besteigen und Schneeziegen beobachten.

Die nächste Etappe ist ein Wildwassertag. Gleich unterhalb des Tatsatua verzweigt sich der Sheslay mit großen Stromschnellen. Hier besteht die Gefahr dass es einem bei Hochwasser in die rechte Verzweigung drückt der in den Felsen endet. Man muss absolut den geradlinigen Weg wählen.

Dann kommt der Box Canyon die Schlüsselstelle des Sheslay. Ohne die Möglichkeit vorher zu scouten zwängt sich der

Sheslay mit WW IV in einem scharfen S durch die Felsen.

Die Eingangswelle erzeugt durch einen querstehenden

Felsriegel ist gleich einmal 2,5m hoch.

Danach geht es scharf rechts weiter durch den Canyon.

In wilden Haarnadelkurven zwängt sich anschließend

der Sheslay durch die Cassiar Mountains, bevor vor der Mündung des Nahlin River das letzten Hindernis kommt. Ein Katarakt in der Höhe von 1,5 m gespickt mit Felsen.

Beim Zufluss des Nahlin heißt unser Raftingfluss bereits Inklin River.

Es ist eine liebliche Gegend. Der Nahlin ist ein klares Gewässer und ladet zum Fliegenfischen auf Dolly Varden Forellen, Königslachs und Rotlachs ein. An den alpinen Berghängen äsen Grizzly- und Schwarzbären. Auch habe ich hier die meisten Wölfe beobachten können die sich bis zu unsere Zelte vorwagten. Man kann auch hier den Flußtrip beginnen, da es eine private Landebahn für Outfitter direkt am Fluss gibt.

Der Inklin River ist absolutes Grizzly Gebiet. Ein Jahrhundertalter Bärentrail geht von der Pazifikküste durch das Taku-River Gebiet hierher.

Die Wälder beiderseits des Flusses sind verbrannt. Bei unserem ersten Trip im Jahr 1996 hatten wir auf der linken Seite ca. 10 km Waldbrand.

Die Natur explodiert nun mit allen Sorten von Beeren, schmackhaften Gräsern und im Fluss fünf Sorten an Lachs.

Der Inklin hat zwar mächtige Strömung ist aber nicht gefährlich.

Die Camps reihen sich wie Kowatua Creek und Sutlahine River.
Anschließend ist man in einem Labyrinth von Verzweigungen und angeschwemmten Baumstämmen unterwegs bevor der Inklin Canyon in Sichtweite kommt. Spektakulär zwängt sich der Inklin mit hohen Wellen durch die Felswände. Über eine Stunde raften wir durch diese. Das nächste Camp ist am Zufluß des Yeth Creek.

Es ist ein Hot Spot für Bären und Lachs. Als wir Anfang August dort eintrafen waren Königslachs, Rotlachs und Schwärme von Buckellachs im Bach.

Der Silberlachs wartete bereits im Mündungsbereich.

Man lebt hier unter den Bären. Grizzlybesuch am Morgen

während des Frühstücks, Grizzlys am Nachmittag und während des Abendessen. Wir haben aber nie Probleme mit ihnen.

Alles lief friedlich ab.

Wir akzeptieren ihre Bereiche wo sie unter der Tageshitze lagern und sie unseren Bereich.

Dann geht es wieder weiter.

Noch 20 Km und wir befinden uns auf den Taku River, den größten Fluss von British Columbia.

Seine Größe bekommt er durch den Zufluss des Inklin und Nakina River. Er durchbricht hier das Küstengebirge und man ist zwischen den Gletschern unterwegs. Das ganze Tal steht unter Wasser.

Die Schwierigkeit ist hier der Flussverlauf mit seinem vielen Kanälen, das viele Schwemmholz welches Barrieren bildet

und das Nervenkostüm beansprucht. Ganze Wälder stranden hier. Am Zufluss des King Salmon River wird gecampt. Ein paar Mal sind wir erst um 10 Uhr abends dort eingetroffen. Die Ursache war ein starker Gegenwind der uns zu längeren Pausen unter Tags zwang. Die Tatzenspuren im Sand werden immer größer. Die Küstenbraunbären beherrschen hier dieses Gebiet.

Die letzte Etappe geht bis zu Zufluss des Tulsequah wo uns der Atlin Flieger wieder abholt.

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